Deutz übernimmt Frerk Aggregatebau und setzt auf Notstromlösungen für Rechenzentren
Kunigunde SegebahnDeutz übernimmt Frerk Aggregatebau und setzt auf Notstromlösungen für Rechenzentren
Deutz AG übernimmt Frerk Aggregatebau GmbH, um in den stark wachsenden Markt für Notstromaggregate einzusteigen. Der Schritt erfolgt im Rahmen einer Umstrukturierung des Konzerns in fünf eigenständige Geschäftsbereiche. Analysten bewerten die Neuausrichtung positiv – die Warburg Research setzt das Kursziel für die Deutz Aktie bei 11,30 Euro.
Durch die Übernahme von Frerk Aggregatebau GmbH kann Deutz künftig Notstromsysteme für Rechenzentren anbieten, einen Sektor, der jährlich um 15 bis 20 Prozent wächst. Das Unternehmen rechnet mit zusätzlichen Umsätzen von 100 Millionen Euro pro Jahr. Die Integration in die neue Sparte „Deutz Energy“ soll bis Anfang 2026 abgeschlossen sein.
Im Zuge der Restrukturierung hat Deutz die zentrale Position des Chief Operating Officers (COO) abgeschafft, um Entscheidungen näher an die einzelnen Geschäftsbereiche zu verlagern. Die fünf neuen Divisionen agieren künftig eigenständig und sollen so die Agilität des Konzerns erhöhen. Der offizielle Start von Deutz Energy ist für den 1. Januar 2026 geplant und markiert den Beginn der dezentralen Unternehmensstruktur. Die Warburg Research confirms ihre „Kauf“-Empfehlung für die Deutz Aktie und prognostiziert ein Kursplus von über 30 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand. Entscheidend für die Erreichung dieses Ziels wird sein, wie gelingt die Integration von Frerk und ob sich die neue Strategie bewährt.
Mit der Übernahme und der Neuaufstellung positioniert sich Deutz optimal, um von der steigenden Nachfrage nach Notstromlösungen für Rechenzentren zu profitieren. Bis Anfang 2026 soll die Integration abgeschlossen sein, um die Marktposition weiter auszubauen. Die künftige Aktienperformance wird maßgeblich davon abhängen, wie reibungslos die neuen Geschäftsbereiche arbeiten und Wachstum generieren.






