Deutsche Telekom startet milliardenschwere KI-Offensive mit Nvidia in München
Friedl RädelDeutsche Telekom startet milliardenschwere KI-Offensive mit Nvidia in München
Deutsche Telekom kündigt milliardenschwere KI-Offensive mit Nvidia an
Die Deutsche Telekom hat ehrgeizige Pläne für ein großes KI-Projekt in Zusammenarbeit mit Nvidia vorgestellt. Das Vorhaben im Wert von mehreren Milliarden Euro soll eine der größten KI-Fabriken Europas in München entstehen lassen. Gleichzeitig kämpft der Konzern mit einem deutlichen Kursrückgang: Seit dem Jahreshoch Anfang dieses Jahres hat die Aktie stark an Wert verloren.
Die neue KI-Fabrik soll deutschen Unternehmen helfen, fortschrittliche KI-Modelle auf Basis eigener Daten zu entwickeln. Mit einer sicheren, leistungsstarken Infrastruktur unterstützt die Einrichtung Firmen dabei, ihre KI-Anwendungen zu skalieren. Die Deutsche Telekom, bereits der umsatzstärkste Telekommunikationsanbieter der Welt, sieht darin einen entscheidenden Schritt, um ihre KI-Kompetenz auszubauen.
Parallel dazu arbeitet das Unternehmen mit dem KI-Start-up Decagon an einem kommerziellen Pilotprojekt zusammen. Decagons KI-Agenten können nahtlos Interaktionen über Chat, E-Mail und Sprachsysteme abwickeln. Der Gründer und CEO des Start-ups, Jesse Zhang, wird auf dem Web Summit 2025 in Lissabon über die Potenziale der Kooperation sprechen.
Die Investmentfirma T.Capital, die Unternehmen fördert, die zu den Zielen der Deutschen Telekom passen, hat ebenfalls strategisch in Decagon investiert. Trotz dieser Fortschritte bleibt die Aktienperformance des Telekomriesen schwach: Nach einem Jahreshoch von 35,90 Euro im März notiert die Aktie derzeit bei rund 26,81 Euro – ein Rückgang von etwa 25 Prozent.
Die KI-Fabrik in München wird deutschen Firmen Zugang zu modernsten Tools für die Entwicklung und den Einsatz von KI bieten. Die Partnerschaften mit Nvidia und Decagon unterstreichen den Vorstoß der Deutschen Telekom in die nächste Technologiegeneration. Doch während der Konzern seine Innovationskraft ausbaut, bleibt die Aktie deutlich hinter ihrem früheren Höchststand zurück.






