Derbitag-Albtraum: FC Köln verliert 0:3 und bleibt sieglos
Kölner Derbytag zum Vergessen
Marvin Schwäbe schüttelte den Kopf. Unruhe beim 1. FC Köln nach einem Derbytag zum Vergessen? „Nein!“ betonte der Torhüter entschlossen – fünf Bundesliga-Spiele in Folge ohne Sieg bereiten dem Kapitän noch keine Sorgen. Stattdessen machte sich Schwäbe mehr Gedanken über die Situation einiger Kölner Fans, die dem verdienten 0:2 (0:0) ihrer Mannschaft bei Bayer Leverkusen wegen eines Boykotts fernblieben.
30. November 2024: Vor ausverkauftem RheinEnergieStadion erlebte der 1. FC Köln ein einseitiges Derby – und eine herbe 0:3-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen. Das unter ungewöhnlichen Umständen ausgetragene Spiel wurde von Hunderten Kölner Fans boykottiert, die die Gästeblocks gespenstisch leer ließen. Leverkusens überlegene Vorstellung verlängerte Kölns sieglose Serie auf fünf Bundesliga-Partien.
Der Protest begann bereits vor Anpfiff: Rund 500 Kölner Ultras verblieben dem Spiel fern – als Zeichen gegen ihrer Meinung nach überzogene Polizeikontrollen. Ihre Abwesenheit ließ den Gästebereich fast menschenleer zurück, und Leverkusens eigene Ultras zeigten Solidarität, indem sie nur Minuten nach Spielbeginn den Block verließen. Die ungewöhnliche Stimmung beeindruckte die Gäste jedoch kaum, die früh die Kontrolle übernahmen.
Die Niederlage vertieft Kölns Krise: Seit fünf Spielen wartet der Club auf einen Dreier, der knappe Vorsprung auf die Abstiegsränge erhöht den Druck vor dem Duell mit Union Berlin. Leverkusen hingegen festigte mit dem deutlichen Erfolg die Position im Titelrennen.






