Defektes Panikschloss stoppt Training für 300 Kölner Turner seit Wochen
Angelo ReuterDefektes Panikschloss stoppt Training für 300 Kölner Turner seit Wochen
Defekter Notausgangsverschluss: 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 seit Wochen ohne Trainingsmöglichkeit
Ein defekter Notausgangsverschluss hält seit über drei Wochen rund 300 Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 von ihrem Training ab. Auslöser ist eine fehlerhafte Panikschloss-Anlage in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße in Köln.
Das Problem begann, als die Notausgangsverriegelung versagte und einen sicheren Zugang unmöglich machte. Wie die Vereinsvorsitzende Ute Ahn erläutert, könne die Tür während des Trainings aus Sicherheits- und Einbruchschutzgründen nicht einfach offen bleiben.
Die Stadt Köln reagierte mit der Installation eines provisorischen Schlosses, das den Türbetrieb vorläufig ermöglicht. Doch der Vereinsvorstand zeigt sich besorgt: Die Übergangslösung erfülle nicht die Anforderungen für eine schnelle Notfall-Evakuierung.
Ein Ersatzteil für die dauerhafte Reparatur wurde zwar bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette verzögern die Lösung. Die Stadt hat bereits ein Unternehmen beauftragt, die vollständige Instandsetzung durchzuführen, sobald das neue Bauteil eintrifft. Laut Angaben soll die Lieferung in dieser Woche erfolgen, gefolgt von der umgehenden Montage.
Bisher gibt es keine öffentlichen Aufzeichnungen über frühere Schließungen oder Nutzungsbeschränkungen in derselben Sporthalle wegen ähnlicher technischer Probleme an Notausgängen.
Die Turnerinnen und Turner des Vereins müssen weiterhin mit Einschränkungen leben, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Mit der Installation des neuen Panikschlosses soll der Trainingsbetrieb in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße dann wieder wie gewohnt aufgenommen werden.






