Claas streicht geplantes **Jobcenter** in Borchen – Bürokratie stoppt 300 neue Arbeitsplätze
Ivan SchachtClaas streicht geplantes **Jobcenter** in Borchen – Bürokratie stoppt 300 neue Arbeitsplätze
Claas gibt Pläne für neues Werk in Borchen auf – Bürokratie als Hindernis
Der Landmaschinenhersteller Claas hat den Bau eines neuen Jobcenters in Borchen, Deutschland, abgesagt und begündet dies mit bürokratischen Hürden. Die Entscheidung bedeutet für die Gemeinde das Aus einer bedeutenden Investition und hundert neuer Stellenangebote. Das Unternehmen sucht nun nach alternativen Standorten in ganz Europa.
Das geplante Jobcenter in Borchen sollte rund 300 neue Stellen in der Region schaffen. Lokale Verantwortliche hatten mit einem Millioneninvestitionseffekt für die Wirtschaft gerechnet. Doch nach monatelangen administrativen Hindernissen zog Claas die Pläne zurück.
Das Unternehmen betonte, dass bestehende Arbeitsplätze von der Änderung nicht betroffen seien. Stattdessen werde nun nach anderen Standorten für die neue Produktion gesucht. Konkrete Alternativen wurden zwar noch nicht genannt, doch gibt es Berichte über ein unabhängiges Logistikzentrum, das derzeit in Harsewinkel entsteht. Dieses Projekt steht jedoch in keinem Zusammenhang mit den gestrichenen Werksplänen.
Für Borchen entfällt damit die erwartete Investition sowie die Chance auf neue Jobs durch das Claas-Jobcenter. Die Suche nach einem europäischen Alternativstandort läuft weiter, Details wurden bisher aber nicht bekannt gegeben. Die bestehenden Mitarbeiter des Unternehmens behalten ihre Arbeitsplätze, während sich der Konzern neu orientiert.






