CDU-Rebell Breymann fordert klare Kante gegen Rechtsextremismus und Parteireform
Angelo ReuterCDU-Rebell Breymann fordert klare Kante gegen Rechtsextremismus und Parteireform
Dieter Breymann, CDU-Politiker aus Mönchengladbach, hat sich zu einem lautstarken Kritiker der Parteilinie entwickelt. Obwohl er selbst nicht (wieder) in die Union eingetreten ist, fordert er eine Rückkehr zu den christlichen Wurzeln der sozialdemokratischen Partei Deutschlands und ein entschlossenes Auftreten gegen rechtsextreme Tendenzen. Seine Haltung stößt über die Parteigrenzen hinweg auf breite Aufmerksamkeit – und Anerkennung.
Offen stellt Breymann den aktuellen Kurs der CDU infrage und wirft der Partei vor, mit spaltender Politik die eigentlichen Probleme zu vernachlässigen. Er besteht darauf, dass die Christdemokraten die Verfassung verteidigen müssten – selbst dann, wenn die rechtspopulistische AfD eine Mehrheit erringe. Damit steht er in scharfem Kontrast zu Jochen Klenner, dem Mönchengladbacher CDU-Kreisvorsitzenden, der die offizielle Parteilinie vertritt.
Breymann spricht sich zudem für ein Verbot der AfD aus und bezeichnet dies als notwendigen Schritt, um deren politischen Einfluss langfristig zu schwächen. Jede Partei, die gegen verfassungsmäßige Grundsätze verstoße, müsse Konsequenzen tragen, argumentiert er. Trotz seiner Kritik gibt er sich als Beweis dafür, dass Christdemokraten ihre Werte noch immer hochhalten können. Seine kompromisslose Haltung beim Brandmauer-Prinzip gegen Rechtsextremismus macht ihn zu einer seltenen Hoffnungsträgerin innerhalb der konservativen Politik. Zwar wird er nicht in die CDU zurückkehren, doch sein Ziel bleibt klar: die Machtübernahme durch Faschisten verhindern.
Breymanns entschiedene Ablehnung von Extremismus hat ihm über alle Parteigrenzen hinweg Respekt eingebracht. Seine Forderungen, die CDU solle sich wieder auf christliche Werte und den Schutz der Verfassung besinnen, verdeutlichen die wachsenden Gräben innerhalb der Partei. Die Debatte über den Umgang mit der AfD – und die Reaktion der Union – wird voraussichtlich weiter an Schärfe gewinnen.






