Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt
Kunigunde SegebahnBürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt
Lünens Weihnachtsmarkt beheimatete kürzlich eine besondere Zeremonie für das Friedenslicht aus Bethlehem. Die jährliche Tradition, die Frieden und Solidarität symbolisiert, wurde von Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg mit der Bevölkerung geteilt. Bei der diesjährigen Veranstaltung stand eine lokale Familie im Mittelpunkt, die enge Bezüge zum Ursprung des Lichts hat.
Das Friedenslicht ist ein langjähriges Symbol der Hoffnung, das aus Bethlehem, dem Geburtsort Jesu, stammt. Jedes Jahr reist es durch Europa als Mahnmal für Frieden und Einheit. In Lünen erhielt die Feier eine besondere Bedeutung durch die Anwesenheit von Maria und Joseph, einem jungen Paar, das aus Bethlehem in die Stadt gezogen ist. Mittlerweile leben sie mit ihrer Tochter in Lünen und erwarten ein weiteres Kind.
Bürgermeisterin Förster-Teutenberg beschrieb den Moment als zutiefst bewegend. Sie überreichte das Licht an die Anwesenden, darunter auch das Paar, das eine direkte Verbindung zu seiner Herkunft verkörpert. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse bei den Einheimischen, von denen viele die Themen Versöhnung und Wohlwollen schätzen. Sämtliche Spenden, die während der Zeremonie gesammelt wurden, fließen an das Baby-Hospital in Bethlehem. Die Initiative spiegelt Lünens Engagement wider, benachteiligte Gemeinschaften zu unterstützen, die mit der Botschaft des Lichts verbunden sind.
Die Friedenslicht-Feier in Lünen brachte Bewohner und eine Familie mit Wurzeln in Bethlehem zusammen. Die eingenommenen Gelder kommen dem Baby-Hospital in der Stadt zugute, in der die Tradition ihren Anfang nahm. Die Veranstaltung unterstrich die lokale Verbundenheit mit dem Frieden und die konkrete Hilfe für Bedürftige.






