Brüder schmuggeln 11.620 Zigaretten in Kleidung – Zoll stoppt sie am Flughafen Dortmund
Ivan SchachtBrüder schmuggeln 11.620 Zigaretten in Kleidung – Zoll stoppt sie am Flughafen Dortmund
Zwei Brüder wurden am Flughafen Dortmund gestoppt, nachdem Zollbeamte Tausende nicht deklarierte Zigaretten in ihrer Kleidung entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 21. November 2025, als die Männer den grünen Ausgang am Flughafen Köln-Bonn passierten, ohne ihre Waren anzugeben. Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.
Die beiden Männer, 24 und 29 Jahre alt, trafen getrennt am Flughafen München an, wurden später jedoch als Brüder identifiziert. Zunächst gaben sie an, allein zu reisen. Bei der Kontrolle fanden die Beamten bei dem älteren Bruder 8.420 Zigaretten mit bulgarischen Steuermarken, von denen einige in seiner Kleidung versteckt waren. Der jüngere Mann hatte 3.200 Zigaretten bei sich, ebenfalls in seiner Kleidung verborgen.
Die Zollbeamten beschlagnahmten alle Zigaretten, da die Vielfalt der Marken auf eine gewerbliche Absicht und nicht auf den Eigenbedarf hindeutete. Eine zollfreie Freimenge wurde nicht gewährt. Der geschätzte Steuerausfall durch die nicht deklarierten Waren beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Ein Sprecher des Dortmunder Zollamts bestätigte die Ermittlungen, nannte jedoch keine Presseansprechpartnerin oder keinen Presseansprechpartner. Gegen beide Reisende laufen nun Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung.
Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst in Zollverwahrung, während die Ermittlungen andauern. Den Brüdern drohen Anklagen wegen unterlassener Warendeklaration und Steuerhinterziehung am Flughafen Stuttgart. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, gegen den illegalen Tabakimport vorzugehen.






