30 December 2025, 11:01

Blutige Angriffe auf Schafe erschüttern Landwirte in Südwestfalen – war es ein Wolf?

Schafe in wei√üer Farbe nahe einem hölzernen Zaun mit unscharfen Pflanzen im Hintergrund.

Blutige Angriffe auf Schafe erschüttern Landwirte in Südwestfalen – war es ein Wolf?

Eine Serie brutaler Angriffe auf Nutztiere hat Landwirte in Südwestfalen in Alarmbereitschaft versetzt. Über die Feiertage wurden in Neunkirchen-Wiederstein sechs Schafe getötet, ihre Körper schwer verstümmelt. Die Besitzer vermuten einen Wolf, da in den letzten Tagen aus der gesamten Region ähnliche Vorfälle gemeldet wurden.

Der Angriff in Neunkirchen-Wiederstein ereignete sich trotz eines elektrischen Zauns, der die Herde schützen sollte. Die Schafe wiesen schwere Verletzungen auf, einigen waren Gliedmaßen abgerissen worden. Nur einen Tag zuvor hatte sich in Liebenscheid, Rheinland-Pfalz, ein fast identischer Vorfall ereignet.

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Die Meldungen über mutmaßliche Wolfsangriffe häufen sich in Südwestfalen. Landwirte und Anwohner sind zunehmend besorgt um die Sicherheit ihrer Tiere. Einige argumentieren, dass sich Wölfe mittlerweile dauerhaft in der Nähe menschlicher Siedlungen niederlassen könnten. Die Behörden haben die Identität des Raubtiers noch nicht bestätigt, doch eine DNA-Analyse läuft bereits. Das Landesportal von Nordrhein-Westfalen sowie lokale Nachrichten- und Jägerverbände beobachten die Lage weiterhin genau. Unterdessen hat die Debatte darüber, ob Wölfe bejagt werden sollten, um weitere Angriffe zu verhindern, an Schärfe gewonnen.

Angesichts der steigenden Verluste bei Nutztieren fordern Landwirte nun Taten. Behörden verfolgen die Bewegungen des mutmaßlichen Wolfs und überprüfen Schutzmaßnahmen. Die Ergebnisse der DNA-Tests und die anstehenden politischen Diskussionen werden die nächsten Schritte im Umgang mit der wachsenden Wolfspopulation in der Region bestimmen.