11 February 2026, 15:31

Betrunkener Mann bedroht Bielefeld-Restaurant mit scharfer Handgranate wegen Wodka

Eine Hand hält einen Hammer und eine Sichel und reicht einem Gebäude entgegen, mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" oben, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener Mann bedroht Bielefeld-Restaurant mit scharfer Handgranate wegen Wodka

Ein stark betrunkener Mann bedrohte im Oktober 2025 ein Restaurant in Bielefeld mit einer scharfen Handgranate, nachdem ihm Wodka verweigert worden war. Der Vorfall eskalierte, als er unter Vorhalt der Sprengladung vier Flaschen Alkohol forderte. Diese Woche begann der Prozess gegen ihn, der voraussichtlich bis zum 20. März dauern wird.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am 26. Oktober 2025 im Bielefelder Stadtteil Sennestadt. Das Restaurantpersonal hatte dem Mann zunächst ein Glas Wodka verweigert. Daraufhin zog er eine Handgranate hervor und rief: "Ich will sterben!"

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Aus Angst um ihr Leben übergaben die Angestellten ihm eine Flasche Wodka. Als die Polizei eintraf, wurde der Verdächtige bei der Festnahme in das Bein geschossen. Später stellte sich heraus, dass die Granate scharfer Sprengstoff war und hätte detonieren können.

Der Prozess begann mit einem schweigsamen Angeklagten. Bisher blieb die Medienberichterstattung begrenzt – nur lokale Sender wie Radio Bielefeld berichteten über den Fall. Eine breitere öffentliche Reaktion oder eine bundesweite Debatte ist seit Prozessbeginn ausgeblieben.

Dem Mann drohen nun Anklagen wegen der bewaffneten Konfrontation und des Polizeieinsatzes. Seine Schussverletzungen waren schwerwiegend, sein aktueller Gesundheitszustand wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Der Prozess wird vorerst bis mindestens zum 20. März fortgesetzt; weitere Details dürften im Verlauf der Verhandlung ans Licht kommen.