02 April 2026, 18:31

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt neue Akzente für Barrierefreiheit

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt neue Akzente für Barrierefreiheit

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen – ein bedeutender Schritt in seiner strukturellen Entwicklung. Bei seiner ersten Sitzung im Ratssaal des Bensberger Rathauses wählte der Beirat neue Führungskräfte und verabschiedete einen aktualisierten Aktionsplan, der die Barrierefreiheit und Teilhabe in der Stadt verbessern soll.

Die konstituierende Sitzung dauerte drei Stunden und fand im Sitzungssaal des Bensberger Rathauses statt. Einstimmig wurde Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Zu ihrer Stellvertreterin bestimmte der Beirat Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule.

Vor der Erweiterung zählte der Beirat zwölf Mitglieder; die Neubesetzungen gingen auf Vorschläge von Organisationen wie Diakonie, Caritas, AWO sowie Selbstvertretungsgruppen wie Lebenshilfe und dem Bundesverband Selbsthilfe zurück. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten, was die Vielfalt der Perspektiven erweitert.

Im Rahmen der Sitzung wurde zudem ein überarbeiteter Inklusionsaktionsplan angenommen, der in leichter und leicht verständlicher Sprache verfasst ist. Dieser soll nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden. Darüber hinaus entsandte der Beirat Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen in politischen Entscheidungsprozessen Berücksichtigung finden.

Bürgermeister Marcel Kreutz nahm an der Sitzung teil und dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement. Er betonte die Bedeutung ihrer Arbeit für eine vielfältigere und inklusivere Stadt.

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Der erweiterte Inklusionsbeirat geht nun mit neuer Führung und einem aktualisierten Aktionsplan an die Arbeit. Die nächsten Schritte umfassen die finale Verabschiedung des Plans sowie die Verankerung von Behindertenperspektiven in kommunalen Entscheidungsprozessen. Durch die größere Mitgliederzahl und die breitere Repräsentation soll der Einfluss des Beirats auf die Stadtgesellschaft gestärkt werden.

Quelle