Bayerns 4:1 gegen Köln im Pokal – warum die Fans trotzdem wütend sind
Friedl RädelBayerns 4:1 gegen Köln im Pokal – warum die Fans trotzdem wütend sind
FC Bayern sichert sich 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal – doch die Fans sind frustriert
Der FC Bayern setzte sich im DFB-Pokal mit 4:1 gegen den 1. FC Köln durch, doch das Spiel hinterließ bei den Anhängern ein bitteren Nachgeschmack. Luis Díaz, der zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte, erntete scharfe Kritik, weil er immer wieder klare Torchancen leichtfertig vergab. Seine unbeständige Abschlussqualität trübte Teile des Erfolgs.
Die Partie begann für die Bayern-Fans nervenaufreibend. Díaz, der in dieser Saison bereits acht Tore geschossen hat, ließ zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt, um die Führung auszubauen. Ein besonders eklatantes Vergeben löste in den Rängen Wut aus – im Vergleich dazu wirkte Leroy Sanés präzisere Torabschluss wie ein Kontrastprogramm.
Am Ende zog der FC Bayern davon, doch das Fehlen des Videobeweises in den frühen Pokalrunden verstärkte die Unzufriedenheit. Auch Eintracht Frankfurt hatte in ihrem Spiel gegen Dortmund mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wo umstrittene Entscheidungen ohne Überprüfung blieben. Ohne VAR blieben den Fans kaum andere Möglichkeiten, als ihren Unmut direkt an die Spieler zu richten.
Díaz' Leistung wurde zum zentralen Kritikpunkt. Zwar steuerte er ein Tor bei, doch seine wiederholten Patzer vor dem Tor ließen die Anhänger an seiner Verlässlichkeit zweifeln. Die Schwächen des Kolumbianers rücken ihn zunehmend in den Fokus – die Fans kündigten an, ihn für künftige Fehler zur Verantwortung zu ziehen.
Der Sieg bringt Bayern in der Pokalkonkurrenz ein Stück weiter, doch die Sorgen um Díaz' Form bleiben. Seine Abschlussqualität muss sich verbessern, soll das Team in den kommenden Spielen weitere bange Momente vermeiden. Vorerst bleibt ohne VAR in der frühen Phase des Wettbewerbs eines sicher: Die Spieler – und ihre Fehler – stehen unerbittlich im Rampenlicht.






