Bayer Leverkusens Torhüterinnen-Krise: Dritte Keeperin als Notlösung im Einsatz
Ivan SchachtTorwart-Probleme: Leverkusens Kapitän Repohl erneut verletzt - Bayer Leverkusens Torhüterinnen-Krise: Dritte Keeperin als Notlösung im Einsatz
Bayer Leverkusens Torhüterin Friederike Repohl hat sich erneut verletzt und fällt mindestens zwei Monate aus. Die Rückschläge häufen sich für das Team, das bereits auf die Ersatzkeeperin Charlotte Voll verzichten muss, die nach einer Schulteroperation weiterhin pausiert. Unterdessen kam die als Notlösung verpflichtete Rafaela Borggraefe überraschend in einem jüngsten Spiel zum Einsatz – obwohl sie eigentlich eine längere Sperre absitzt.
Bei Repohl wurde nun ein Teilriss des inneren Seitenbands im rechten Knie diagnostiziert. Zuvor hatte sie bereits wegen einer Muskelzerrung im linken Oberschenkel gefehlt. Die Ärzte gehen von einer Ausfallzeit von mindestens acht Wochen aus.
Voll, die Nummer zwei im Tor, erholt sich derweil von einer Verletzung des Schultereckgelenks (AC-Gelenk) in der rechten Schulter. Sie war im Juni 2024 operiert worden und hat noch nicht wieder ihre volle Belastbarkeit erreicht.
Da beide Torhüterinnen ausfallen, griff Bayer Leverkusen auf die 25-jährige Nationalspielerin Rafaela Borggraefe zurück, die als Leihspielerin kurzfristig verpflichtet wurde. Ihr Einsatz war bemerkenswert, da sie eigentlich eine sechsspielige Sperre des englischen Fußballverbands (FA) wegen einer diskriminierenden Äußerung absaß. Borggraefe, die im Sommer 2025 vom SC Freiburg zum FC Liverpool wechselte, sprang in die Bresche.
Bayer Leverkusen steht nun vor einem Torhüterinnen-Engpass, da sowohl Repohl als auch Voll verletzungsbedingt fehlen. Borggraefes Notverpflichtung bringt vorläufig Entlastung, doch ihre langfristige Verfügbarkeit bleibt ungewiss. Der Verein muss die kommenden Wochen ohne die beiden ersten Wahl im Tor überbrücken.






