Ausstellung Schokolade und Fairer Handel
Ausstellung Schokolade und fairer Handel
Ab dem 2. Januar 2026 zeigt die Stadtbibliothek Viersen am Rathausmarkt 1b die Ausstellung „Make Chocolate Fair“ – ein Blick hinter die Kulissen des Kakaohandels, der bis Ende Januar zu sehen sein wird.
Eine Ausstellung in Viersen wirft Licht auf Menschenrechte und Nachhaltigkeit in der Kakaobranche
Unter dem Titel „Make Chocolate Fair“ eröffnet am 2. Januar 2026 in der Viersener Stadtbibliothek eine Ausstellung, die bis Ende des Monats zu sehen sein wird. Ziel ist es, über die Herausforderungen von Kakaobauern aufmerksam zu machen und den Einfluss von Konsumentscheidungen aufzuzeigen.
Veranstalter sind das Forum Eine Welt Viersen und das Inkota-Netzwerk. Die Schau beleuchtet die gesamte Wertschöpfungskette – von kleinbäuerlichen Betrieben in Westafrika bis zur Verarbeitung durch europäische Konzerne wie Barry Callebaut und Nestlé. Besucher erfahren, wie Rohkakaobohnen importiert, verarbeitet und vermarktet werden. Deutschland ist dabei weltweit der größte Schokoladenexporteur.
Neben den Hauptausstellungen hat das Bibliotheksteam eine Buchsektion mit weiterführender Literatur zum fairen Handel zusammengestellt. Für jüngere Besucher gibt es ein interaktives Angebot, das Nachhaltigkeitsthemen spielerisch vermittelt. Die Ausstellung knüpft zudem an Viersens Status als Fairtrade-Stadt an – ein Titel, den die Stadt seit 2016 trägt und alle zwei Jahre erneuern muss.
Die Kakaobranche basiert weitgehend auf Kleinbauern in tropischen Regionen, doch Europa importiert 61 Prozent des weltweiten Kakaos. Die Ausstellung hinterfragt, wie fair dieser Handel tatsächlich ist – und was Verbraucher tun können, um Veränderungen zu unterstützen.
Die Ausstellung „Make Chocolate Fair“ ist den gesamten Januar in der Stadtbibliothek Viersen (Rathausmarkt 1b) zu sehen. Mit Fakten, Büchern und interaktiven Elementen zeigt sie die wahren Kosten von Schokolade auf. Die Veranstalter regen an, den Blick auf die Süßwaren im Supermarktregal zu überdenken.






