10 December 2025, 15:34

Amazon muss Prime-Preiserhöhung zurückzahlen – so geht’s zur Entschädigung

Obstschalen mit Preisanzeigen in der Nähe.

Amazon muss Prime-Preiserhöhung zurückzahlen – so geht’s zur Entschädigung

Klagensammelverfahren gegen Amazon: So bekommen Sie Ihr Geld zurück

Amazon hat die Preise für bestimmte Dienstleistungen erhöht – nun gibt es zwei Sammelklagen. Hier erfahren Sie, welche Amazon-Kunden Anspruch auf eine Rückerstattung haben.

Amazon muss sich wegen einer unzulässigen Preiserhöhung für das Prime-Abo vor Gericht verantworten. Ein deutsches Gericht hat die Erhöhung für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung folgt auf eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW). Betroffene Kunden könnten bald über ein offizielles Register Entschädigungen beantragen.

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Das Oberlandesgericht Düsseldorf bestätigte, dass die Preiserhöhung für Amazon Prime gegen Verbraucherrechte verstößt. Das Urteil erging nach der Klageeinreichung durch die Verbraucherzentrale NRW am 5. Dezember 2025. Bevor betroffene Kunden Erstattungen beantragen können, muss das Gericht jedoch zunächst die Einrichtung eines Forderungsregisters genehmigen.

Die Entscheidung des Gerichts zur Prime-Preiserhöhung setzt einen Präzedenzfall dafür, wie Abo-Dienste ihre Gebühren anpassen dürfen. Betroffene Kunden müssen abwarten, bis das Register eröffnet wird, bevor sie Rückerstattungen beantragen können. Parallel läuft in Sachsen eine weitere Sammelklage wegen Werbung bei Prime Video – hier ist das Anmeldeverfahren bereits im Gange.