Altenberger Domstraße: Streit um Schulwegsicherheit und mangelnde Bürgerbeteiligung
Friedl RädelAltenberger Domstraße: Streit um Schulwegsicherheit und mangelnde Bürgerbeteiligung
Die Umgestaltung der Altenberger Domstraße hat unter Anwohnern, Unternehmen und politischen Gruppen für Kontroversen gesorgt. Kritiker werfen dem von SPD und Grünen vorangetriebenen Projekt vor, zentrale Anliegen – insbesondere die Sicherheit von Schulkindern und die Beteiligung der direkt Betroffenen – zu ignorieren.
Die CDU-Fraktion lehnt die aktuellen Pläne entschieden ab und wirft der Stadt vor, die Bedürfnisse von Anwohnern und Händlern nicht ausreichend zu berücksichtigen. Harald Henkel, Stadtrat für Schildgen und stellvertretender CDU-Vorsitzender, kritisierte den mangelnden Einbezug der Bevölkerung in die Verkehrsplanung. Er warnte, dass die bisherige Umsetzung des Projekts auf eine schlechte Koordination und unzureichende Vorplanung hindeute.
Ein zentraler Streitpunkt ist die plötzliche Sperrung eines Weges, den Schüler der Concordiaschule bisher nutzten. Ohne Vorwarnung müssen die Kinder nun längere und gefährlichere Schulwege in Kauf nehmen. Die Stadt, die für die sichere Mobilität verantwortlich ist, hatte weder die Schule noch die Eltern vor den Änderungen konsultiert. Auch die Baustellenorganisation stößt bei Anwohnern auf Kritik: Trotz vorheriger Informationsveranstaltungen gebe es gravierende Planungsmängel. Die CDU hatte einen praxisnäheren Ansatz vorgeschlagen, der lokale Rückmeldungen berücksichtigt – dieser wurde jedoch von der regierenden Mehrheit abgelehnt. Nun steht die Verwaltung unter Druck, die Fehler zu korrigieren und eine aktivere Steuerung des Projekts zu übernehmen. Die wiederholten Warnungen der CDU vor unsicheren Bedingungen für Schüler und Händler blieben bisher ungehört. Da die Bauarbeiten bereits laufen, mehren sich die Forderungen nach sofortigen Anpassungen, um weitere Beeinträchtigungen und Risiken zu vermeiden.
Die Stadt muss die identifizierten Probleme nun zügig lösen, um sichere Zugänge für Schulkinder und lokale Unternehmen wiederherzustellen. Ohne Kurskorrekturen droht die Umgestaltung langfristige Probleme für das Gemeinwesen zu hinterlassen. Die Verantwortlichen stehen unter Druck, sich enger mit den Betroffenen abzustimmen und die weiteren Planungsphasen besser vorzubereiten.






