„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Design und klarer Markenstrategie unter Mediahuis
Friedl Rädel„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Design und klarer Markenstrategie unter Mediahuis
Die Aachener Zeitung erhält unter ihrem neuen Eigentümer Mediahuis ein grundlegendes Redesign. Die Änderungen sollen die Markenführung vereinfachen und das Format der Zeitung besser an die Bedürfnisse moderner Leser anpassen. Künftig werden drei Regionalausgaben die Städteregion Aachen, den Kreis Düren und den Kreis Heinsberg bedienen.
Mediahuis hatte im Januar 2024 die volle Kontrolle über den Verlag übernommen, nachdem das Unternehmen die verbleibenden 30 Prozent der Anteile von der Rheinischen Post Mediengruppe erworben hatte. Bereits im August 2021 hatte Mediahuis die Mehrheit an dem Verlag übernommen.
Die Zeitung wird nun unter dem einheitlichen Namen Aachener Zeitung in allen Gebieten erscheinen, wobei die bisherigen lokalen Titel als Untertitel erhalten bleiben. Das neue Format schrumpft auf 48 Seiten im halben Nordisch-Format (Tabloid), was die Zeitung kompakter und handlicher macht. Jede der drei Regionalausgaben – für die Städteregion Aachen, Düren und Heinsberg – behält ihren eigenen lokalen Teil. Zudem werden gemeinsame Inhalte aus den Nachbarregionen eingebunden, um eine Mischung aus hyperlokalen und überregionalen Nachrichten zu bieten. Die bestehenden Redakteure bleiben in ihren Regionen und sorgen weiterhin für eine kontinuierliche Berichterstattung über lokale Ereignisse. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Betriebskosten zu senken und die eingesparten Mittel in die Aufrechterhaltung journalistischer Standards zu investieren. Mediahuis betont sein Bekenntnis zum Printjournalismus, passt sich dabei aber den sich wandelnden Lesegewohnheiten an.
Die neu gestaltete Aachener Zeitung startet mit einem übersichtlicheren Layout und einer klareren Markenidentität. Leser in den drei Kreisen erhalten weiterhin maßgeschneiderte lokale Nachrichten sowie ausgewählte regionale Inhalte. Der Verlag bleibt darauf fokussiert, Effizienz mit qualitativ hochwertigem Journalismus in Einklang zu bringen.






