69-Jährige greift Polizisten in Gelsenkirchen an – Routineeinsatz eskaliert gewaltsam
Friedl Rädel69-Jährige greift Polizisten in Gelsenkirchen an – Routineeinsatz eskaliert gewaltsam
Rettungskräfte in Gelsenkirchen nach verbranntem Essen mit Gewalt konfrontiert – 69-Jährige greift Polizisten an
Letzten Freitag erlebten Einsatzkräfte in Gelsenkirchen eine unerwartete Eskalation, als ein Routineeinsatz wegen verbrannten Essens in Gewalt umschlug. Eine 69-jährige Frau griff die Beamten vor Ort an und verletzte zwei von ihnen leicht. Nun muss sie sich wegen des Vorfalls strafrechtlich verantworten.
Unabhängig davon laufen weiterhin die Ermittlungen zum spektakulären Tresorraub in der Gelsenkirchener Sparkasse im Dezember, bei dem Diebe Schätzungen zufolge Beute im Wert von rund 100 Millionen Euro erbeuteten. Die Polizei hat Fotos von Verdächtigen und Fluchtfahrzeugen veröffentlicht, um die Täter zu fassen.
Angriff auf Einsatzkräfte in Gelsenkirchen-Hassel Der erste Vorfall ereignete sich am 31. Januar 2026 gegen 9:40 Uhr. Feuerwehr und Polizei Berlin wurden zu einer Wohnung in der Hasloher Weg in Gelsenkirchen-Hassel gerufen, nachdem Anwohner starken Rauch gemeldet hatten. Ursache war verbranntes Essen – doch die Lage spitzte sich schnell zu.
Die 69-jährige Bewohnerin wurde aggressiv, als die Beamten eintrafen. Sie beschimpfte sie zunächst, schlug dann einem männlichen Polizisten mit der offenen Hand ins Gesicht und trat mehrmals gegen eine Beamtin, wodurch beide leichte Verletzungen davontrugen. Die Frau zeigte anschließend Anzeichen einer psychischen Belastung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Gegen sie wurden inzwischen Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung an Polizeibeamten eingeleitet.
Jagd auf Tresorknacker der Sparkasse geht weiter Unterdessen bleibt die Suche nach den Tätern des spektakulären Raubs an der Gelsenkirchener Sparkasse ohne Durchbruch. Der Coup, der am 29. Dezember 2025 entdeckt wurde, war mit besonderer Dreistigkeit ausgeführt worden: Die Diebe hatten über mehrere Tage hinweg fast alle 3.250 Schließfächer geleert. Sie drangen über ein benachbartes Parkhaus ein, manipulierten Türen und bohrten sich in den Tresorbereich vor. Der Wert der Beute könnte über 100 Millionen Euro betragen.
Die Polizei veröffentlichte Überwachungsaufnahmen von drei maskierten Verdächtigen in schwarzen Sturmhauben – einer mit roten, ein weiterer mit grünen Handschuhen – sowie Fotos der Fluchtfahrzeuge: ein schwarzer Audi RS 6 und ein weißer Mercedes Citan, beide mit gefälschten Kennzeichen. Am Sonntagmittag entdeckte ein Zeuge die weggeworfenen Nummernschilder in einem Mülleimer am Dortmunder Hauptbahnhof. Die Bundespolizei sicherte sie zur Spurensicherung und wertet nun Videoaufnahmen aus, um Hinweise zu gewinnen.
Die Bank bleibt seit Wochen geschlossen, während die Ermittler Beweise sammeln. Obwohl es noch keine entscheidenden Fortschritte gibt, verfolgen die Beamten weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung.
Rechtliche Konsequenzen für die Angreiferin – Raubermittlungen ziehen sich hin Die Frau, die in der Hasloher Weg zwei Polizisten attackierte, muss sich nun wegen Körperverletzung im Amt verantworten. Nach dem Vorfall war sie aufgrund psychischer Auffälligkeiten in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Im Fall des Sparkassenraubs fügen die Ermittler weiterhin Puzzleteile zusammen – von den gefundenen Nummernschildern bis zu den Überwachungsbildern. Angesichts des Ausmaßes des Diebstahls, eines der größten in Deutschland, könnte die Aufklärung noch Monate dauern. Bisher gab es keine Festnahmen.






