1. FC Köln zahlt 98.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos gegen Gladbach
Friedl Rädel1. FC Köln zahlt 98.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos gegen Gladbach
1. FC Köln mit 98.500 Euro Strafe nach Fan-Ausschreitungen mit Pyrotechnik belegt
Der 1. FC Köln wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 98.500 Euro verurteilt, nachdem Anhänger das Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am 8. November 2025 mit Bengalos und Rauchbomben gestört hatten. Die Vorfälle führten zu einer vorübergehenden Spielunterbrechung. Es ist bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass das Fehlverhalten von Fans eine Unterbrechung in einem Spiel des Vereins erzwang.
Das DFB-Sportgericht verhängte die Strafe nach wiederholten Verstößen durch Köln-Fans. Vor, während und nach dem Spiel gegen Mönchengladbach zündeten Anhänger mindestens 56 Bengalos und 30 Rauchbomben. Der dichte Rauch zwang die Schiedsrichter, die Partie in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten zu unterbrechen.
Dies war nicht die erste Spielunterbrechung in dieser Saison: Bereits am 14. Januar 2026 hatte der Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Bayern München wegen Pyrotechnik in der Südkurve Verspätung. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit musste das Spiel aufgrund starken Rauchs erneut pausiert werden.
Ein Teil der Strafe – bis zu 32.800 Euro – kann in Sicherheitsvorkehrungen oder Maßnahmen zur Gewaltprävention fließen. Mit der Entscheidung will der DFB die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten bei Spielen des 1. FC Köln angehen.
Der Verein muss nun die finanziellen Konsequenzen für die wiederholten Störungen tragen. Der DFB ermöglicht es, einen Teil der Strafe in die Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen zu investieren, um künftig strengere Kontrollen zu gewährleisten. Zudem ist der 1. FC Köln aufgefordert, das Verhalten seiner Fans in den Griff zu bekommen, um weitere Sanktionen zu vermeiden.






