09 February 2026, 17:26

1. FC Köln verbietet Spielern Karnevalsfeiern nach Vorjahres-Eklat

Eine Gruppe uniformierter Personen marschiert durch eine Straße, einige spielen Musikinstrumente, mit einem beleuchteten Schild im Hintergrund, das die Eröffnungszeremonie des Montreal International Festival of Military Bands anzeigt.

Training statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln verbietet Spielern Karnevalsfeiern nach Vorjahres-Eklat

1. FC Köln ergreift strenge Maßnahmen, um eine Wiederholung des Karnevals-Eklats vom Vorjahr zu vermeiden. Der Verein hat seinen Spielern die Teilnahme an den Kölner Feierlichkeiten des 1. FC Köln vor dem nächsten Spiel untersagt. Stattdessen sollen sie sich auf das Training konzentrieren und frühzeitig reisen, um die Disziplin zu wahren.

Im vergangenen Jahr hatten drei Spieler gegen interne Regeln verstoßen, indem sie an den Feiern zu Weiberfastnacht teilnahmen. Der Vorfall führte zu Geldstrafen, einer öffentlichen Entschuldigung und einer Verletzung, die die Mannschaftsleistung beeinträchtigte.

2023 hatten Linton Maina, Leart Paqarada und Luca Waldschmidt (laut einigen Berichten auch Dominique Heintz) die Teamvorgaben des 1. FC Köln missachtet und an den Karnevalsveranstaltungen zu Weiberfastnacht teilgenommen. Ihr Verhalten kostete den Verein nicht nur sportlich – Maina zog sich während der Feiern eine Sprunggelenksverletzung zu. Nach dem Zwischenfall entschuldigten sich die drei bei der Mannschaft und akzeptierten Strafzahlungen für ihren Disziplinverstoß.

In diesem Jahr will der Verein kein Risiko eingehen. Statt in Köln Weiberfastnacht zu feiern, wird die Mannschaft des 1. FC Köln an einem anderen Ort trainieren. Die traditionelle Karnevalsfeier des Teams findet zwar wie gewohnt am Dienstagabend statt, doch bereits am Mittwoch um 14:30 Uhr wird das Training wiederaufgenommen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zur Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart reist die Mannschaft bereits am Donnerstagnachmittag nach einer nicht öffentlichen Trainingseinheit nach Frankfurt ab. Am Freitag steht eine weitere Einheit im DFB-Campus auf dem Programm, bevor es am Samstag zum Spiel geht. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird der 1. FC Köln jedoch mit einem eigenen Wagen am traditionellen Rosenmontagszug in Köln teilnehmen.

Mit der frühen Abreise und dem straffen Trainingsplan will der Verein erneute Störungen vermeiden. Indem die Spieler von den Karnevalsfeiern ferngehalten werden, hofft der 1. FC Köln, die Konzentration zu bewahren und Verletzungen vorzubeugen. Die Maßnahmen zeigen deutlich das Bemühen, vor den entscheidenden Spielen Tradition und Disziplin in Einklang zu bringen.