1. FC Köln in der Krise: Fans protestieren gegen Trainer Kwasniok – doch der Verein hält fest
Ivan Schacht1. FC Köln in der Krise: Fans protestieren gegen Trainer Kwasniok – doch der Verein hält fest
Der Druck auf den 1. FC Köln wächst nach sieben Spielen ohne Sieg. Die Fans haben sich gegen Trainer Lukas Kwasniok gewandt und bei dem jüngsten Spiel gegen den FC Heidenheim ein Protesttransparent entrollt. Trotz der Kritik betont der Verein, weiterhin voll hinter dem Coach zu stehen.
Die sportlichen Probleme des Clubs kommen nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga, wo Köln aktuell auf Platz 11 steht – nur fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Doch die aktuelle Negativserie hat bei den Anhängern erneut Sorgen geweckt, die sich noch gut an schwierige Zeiten in vergangenen Spielzeiten erinnern.
Während der Partie gegen Heidenheim entfaltete eine Fangruppe ein Banner mit der Aufschrift „Kwasni Yok“ – ein Wortspiel aus Kwasnioks Namen und dem türkischen Wort für „Nein“. Die Aktion ging von der „Aktiven Fanszene“ aus, einer von mehreren einflussreichen Ultra-Gruppen, zu denen auch „fans1991“ (mit 15.700 Mitgliedern) und die „Südkurve 1. FC Köln“ zählen. Diese Organisationen fordern inzwischen Gespräche mit dem Verein.
Sportdirektor Thomas Kessler hat bereits mit Fanvertretern zusammengesessen, um die Spannungen zu besprechen. Der Club erkennt die Frustration an, betont aber, dass nun der Fokus auf dem Platz liegen müsse. Zwei entscheidende Heimspiele stehen an: am Mittwoch gegen den FC Bayern München und am kommenden Wochenende gegen Mainz 05.
Trotz der Kritik genießt Kwasniok weiterhin die volle Rückendeckung der Vereinsführung. Die Verantwortlichen unterstreichen, wie wichtig es sei, in den bevorstehenden Partien neuen Schwung zu entwickeln, um die Mannschaft zu stabilisieren.
Kölns vordringliche Aufgabe ist es, die sieglose Serie zu beenden und gegen starke Gegner Punkte zu holen. Der Verein verspricht, sich auf die sportliche Leistung zu konzentrieren, während der Dialog mit den Fans aufrechterhalten wird. Vorerst bleibt Kwasnioks Zukunft unverändert – doch die Mannschaft steht vor einer harten Woche.






